
Was bringt Unified Communications (UC) wirklich für die Anwender? Diese Frage wird derzeit in vielen Unternehmen heiß diskutiert. Denn einerseits stellt das Berliner Marktforschungsunternehmen Berlecon Research in seiner aktuellen Studie "VoIP und Unified Communications 2008" fest: "Die Mehrheit der CIOs verbindet mit Unified Communications einen Mehrwert durch Effizienzsteigerungen der Kommunikations- und Geschäftsprozesse in ihrem Unternehmen." Andererseits wird die Vision vom gläsernen Mitarbeiter, der immer und überall verfügbar zu sein hat zumeist von der Belegschaft abgelehnt. Aber auch die Experten mahnen: Mehr und schnellere Kommunikation sorgt noch lange nicht für effizientere Prozesse oder für schnellere und bessere Resultate.
Der aktuelle Stand der UC-Technologie und ihrer praktischen Anwendung sind deshalb Thema des Executive Program Unified Communications am 7. Oktober in Frankfurt. Nicole Dufft, Geschäftsführerin Berlecon Research, wird in ihrer Keynote Voraussetzungen und Strategien zur Einführung von Unified Communications in bestehtende IT- und ITK-Kommunikationsstrukturen vorstellen.
Professor Gerhard Schneider, CIO der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, berichtet über seine praktischen Erfahrungen unter dem Titel: "Unternehmerische Notwendigkeit oder Mode-Trend? Unified Communications zur Beschleunigung von Geschäftsprozessen". Weitere Praxisbeispiele liefern Christian Kirschfink von der Marienfeld Multimedia GmbH und Michael Kranz , CIO der Krones AG, der den Weg seines Unternehmens von der klassischen Telefonie zur vollintegrierten IP-Lösung mit Mobility-Anbindung und One-Number-Konzept darstellen wird.
Der richtige Umgang mit den weitreichenden Möglichkeiten von Unified Communications ist schließlich Gegenstand des Vortrags "Grenzenlos erreichbar, aber bitte nicht rund um die Uhr - oder?". von Oliver Höß, Leiter m-Lab und MT Softwaretechnik, Fraunhofer IAO und der anschließenden Diskussion. Höß gibt Anregungen für einen neuen Kommunikationsknigge und regt damit zur Diskussion an - auf der Veranstaltungt am 7. Oktober und darüber hinaus in den Unternehmen.
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